Düsseldorf: Drei Tote bei Brand in Kiosk – Ladenbetreiber legte Feuer selbst

Stand: 16:50 Uhr Einsatzkräfte der Feuerwehr besichtigen Trümmer vor dem ausgebrannten Kiosk Einsatzkräfte der Feuerwehr besichtigen Trümmer vor dem ausgebrannten Kiosk Quelle: pa/dpa/Federico Gambarini Hier können Sie unsere WELT-Podcasts hören Um eingebettete Inhalte anzuzeigen, ist deine widerrufliche Einwilligung in die Übermittlung und Verarbeitung von personenbezogenen Daten notwendig, da die Anbieter der eingebetteten Inhalte als Drittanbieter diese Einwilligung verlangen [In diesem Zusammenhang können auch Nutzungsprofile (u.a. auf Basis von Cookie-IDs) gebildet und angereichert werden, auch außerhalb des EWR]. Indem du den Schalter auf „an“ stellst, stimmst du diesen (jederzeit widerruflich) zu. Dies umfasst auch deine Einwilligung in die Übermittlung bestimmter personenbezogener Daten in Drittländer, u.a. die USA, nach Art. 49 (1) (a) DSGVO. Mehr Informationen dazu findest du hier. Du kannst deine Einwilligung jederzeit über den Schalter und über Privatsphäre am Seitenende widerrufen. Podcast freigeben Die Düsseldorfer Polizei und Staatsanwaltschaft gehen davon aus, dass der Brand in einem Kiosk vom Ladenbesitzer selbst gelegt wurde. Der 48-Jährige soll Benzin ausgeschüttet und angezündet haben. Er selbst wurde dabei tödlich verletzt. Anzeige Anzeige

Nach dem Brand in einem Kiosk in Düsseldorf mit drei Toten und 16 Verletzten gehen die Ermittler davon aus, dass der Ladenbetreiber den Brand selbst legte. Nach dem Stand der Ermittlungen müsse davon ausgegangen werden, dass der 48-Jährige in dem Ladenlokal Benzin ausgebracht und entzündet habe, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt am Dienstag mit. Der Mann war bei dem Brand selbst ums Leben gekommen.

48-Jähriger hatte Streit mit Anwohnern

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Offenbar sei er selbst „von der explosiven Umsetzung des Brandbeschleunigers überrascht“ worden, hieß es weiter. Zudem nannten die Ermittler Details zu den Tatumständen, die sich „möglicherweise tatauslösend ausgewirkt“ hätten. Demnach soll der 48-Jährige im Streit mit Anwohnern gestanden haben.

Außerdem sollte der befristete Vertrag zur Nutzung des Ladenlokals zum Jahresende auslaufen und war nicht verlängert worden. Wie die Beamten weiter erklärten, soll sich der Mann wegen einer psychischen Erkrankung in Behandlung begeben haben.

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Das Feuer war in dem Kiosk im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses im Stadtteil Flingern vor fast zwei Wochen ausgebrochen. Bei dem Brand starben neben dem Kioskbetreiber zwei weitere Männer im Alter von 55 und 18 Jahren.

16 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt, nachdem das Feuer auf das darüberliegende Wohnhaus übergegriffen hatte. Eine lebensgefährlich verletzte Frau befinde sich nach wie vor in intensivmedizinischer Betreuung, hieß es am Dienstag.

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